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Wanderwege­konzept

 

Orientierung in der Wanderregion ­Edersee

Die Wanderregion Edersee besteht aus zwei Schutzgebieten, dem Naturpark und dem gleichnamigen Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Dadurch ergeben sich verschiedene Zuständigkeiten in der Wegepflege und bei der Wegemarkierung. Im Nationalpark sind dafür hauptamtliche Ranger zuständig. Im Naturpark sind ehrenamtliche Wegemarkierer\*innen und Wegepat\*innen im Einsatz. Das gesamte Wegenetz ist zusätzlich mit Wegweisern ausgestattet.

Durch verschiedene Wegekategorien entsteht ein umfangreiches Wegenetz, welches die Wanderziele in der Region Edersee abdeckt.

**Tipp: Du findest unsere Wanderwege im Tourenportal Edersee**

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Wegekategorien

- Europäische Fernwanderwege 
    
    Die Europäische Kulturwanderroute, der Hugenotten- und Waldenserpfad, verläuft auf den realen Fluchtwegen der Hugenotten und Waldenser von Italien und Frankreich bis nach Bad Karlshafen in Nordhessen und durchquert unsere Wanderregion. Sie ist markiert mit einem blauen Kreis über einer grünen Linie auf weißem Untergrund.
- Regionale Fernwanderwege
    
    Verschiedene regionale Fernwanderwege durchlaufen die Region Edersee und liegen in der Zuständigkeit regionaler Wandervereine, wie dem Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und Heimatverein und dem Sauerländer Gebirgsverein. Die Wege sind mit weißen Buchstaben auf schwarzem Untergrund markiert, beispielsweise Diemel-Eder-Weg, X6, X8 usw.
- Weitwanderwege
    
    Drei Weitwanderwege durchlaufen den Naturpark und Nationalpark: Kellerwaldsteig, Urwaldsteig und Lichtenfelser Panoramaweg.
    
    Zusätzlich befindet sich die Zieletappe des Habichtswaldsteiges am Edersee. Die Weitwanderwege sind mit individuellen Markierungszeichen markiert.
- Naturpark- und Nationalpark-Rundwanderwege
    
    Rundwanderwege im Naturpark und Nationalpark starten an den Wanderparkplätzen bzw. Nationalpark-Eingängen. Diese sind ausgestattet mit einer Wandertafel und Informationen zu den Wegen.
    
    Die Nationalpark-Rundwege haben individuelle Symbole (schwarz-gelbe Motive auf schwarzem Untergrund) und Namen.
    
    Im Naturpark richten sich die Namen der Wege nach den Wanderparkplätzen und werden durch eine Nummer ergänzt, mit der sie ebenfalls markiert sind (gelbe 1, 2 oder 3 im Kreis auf schwarzem Untergrund). Vereinzelt gibt es auch im Naturpark Wege mit individuellen Wegezeichen.

 

Knotenpunkte in der Wanderregion

Die Wegweiser in der Wanderregion sind Knotenpunkte, an denen sich markierte Wanderwege kreuzen. Sie dienen dir zusätzlich zu den Markierungen als Orientierung im Gelände und geben dir Auskunft über verschiedene Ziele und deren Entfernung. Viele Ziele sind durch Piktogramme ergänzt, wie bspw. Parkplatz, Bus- und Bahn oder Gastronomie. Im Nationalpark sind die Wegweiser aus Holz gefertigt, im Naturpark hingegen auf witterungsbeständigen Alu-Schildern.

**Tipp**: Durch die Knotenpunkte eignet sich das Wanderwegenetz auch für die Kombination mehrerer Wanderwege. Mithilfe einer klassischen Wanderkarte kannst du dir eigene Routen von Knotenpunkt (bzw. Wegkreuzung) zu Knotenpunkt zusammenstellen.

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Erstklassige Wanderwege

Unsere Kellerwald-Juwelen

Zu den Wanderhighlights im Naturpark zählen die Kellerwald-Juwelen. Sie sind sorgsam ausgewählte Routen mit herausragender Wanderqualität und bieten dir beeindruckende Natureinblicke. ­Sie zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Naturwegen aus, führen dich durch dichte Wälder und an natürlichen Gewässern entlang, bringen dich zu Aussichtspunkten und bieten dir Panoramablicke über den Kellerwald.

 

Schnelle Hilfe im Wald

Rettungspunkte-Netz 
im Naturpark und Nationalpark

Im Naturpark greift das Rettungspunktenetz der etablierten Rettungskette-Forst. Die Rettungspunkte kannst du auf einer Karte des Geoportals Hessen einsehen oder über die App „Hilfe im Wald“ herunterladen.

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Im Nationalpark findest du an jedem Läufer und Wegweiser eine Standortsnummer, die du im Falle eines Notrufs angeben kannst.

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