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Edersee

Blaugrün windet sich der Edersee durch ein tiefes Kerbtal der Eder im nördlichen Kellerwald. Er ist das „blaue Auge“ des Naturparks und durch den Aufstau der Eder in den Jahren 1908 - 1914 entstanden. Die Talsperre dient dem Hochwasserschutz, der Sicherstellung der Weserschifffahrt und der Energieerzeugung. Das saubere Gewässer ist mittlerweile zu einem beliebten Ferien- und Badeziel geworden.

 

Besonders im Ostteil des Sees wird gesurft, gesegelt, getaucht und geangelt. Der Natur vorbehalten sind die von Wald umgebenen Seeschleifen im Westen. Hier ist der Mensch geduldet, kann sich besinnen und vom ruhigen Wald in das tiefe Blau tauchen. Im Spätsommer wird der Edersee etwas abgelassen. Jetzt beginnt das Leben der Schlammfluren. Rasch werden sie von seltenen Pflanzen überzogen und laden zur „Wattwanderung“. Versunkene Brücken und Dörfer tauchen wieder auf und wecken den Forscherdrang.