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Geologie

Auferstanden aus einem Meer

Geologisch zählt der Kellerwald zum Rheinischen Schiefergebirge. Vor 325 Millionen Jahren war er noch der Untergrund eines flachen Meeres. Die tonigen und sandigen Ablagerungen auf dem Meeresgrund haben sich in Jahrmillionen zu Tonschiefer, Grauwacke und Quarzit umgebildet. Durch Bewegungen der Erdkrusten wurden die Gesteine zusammengeschoben und zu einem Gebirge aufgefaltet.

 

Während der nördliche Kellerwald überwiegend aus Tonschiefer und Grauwacke aufgebaut ist, bildet Quarzit das Rückgrat des heutigen Hohen Kellers, dessen Kamm mit dem Wüstegarten knapp 700 Meter hoch aufragt.
Frost, Wind und Wasser arbeiten seitdem am Gestein. Zahlreiche Bäche haben sich tief eingeschnitten und zergliedern die Landschaft. Die Böden sind meist flachgründig und nährstoffarm. Steile Hänge und Kuppen sind von Steinen und Blöcken übersät. Nur in Hangdellen und Mulden sammelt sich Erde zu reicheren Böden. In den Talgründen trifft man auf ein Mosaik frischer, feuchter und nasser Standorte.


Mineral- und Heilquellen

Als Folgeerscheinung eines vor Jahrmillionen stattgefundenen Vulkanismus steigen aus der Tiefe Unmengen von Kohlensäure auf, die das Grundwasser zu den Quellaustritten heben.
Die „sauren“ Mineralquellen zwischen Bad Wildungen und Bad Zwesten begründen die Existenz der beiden Kurorte.

Weitere Informationen zur Geologie:
www.geopark-waldeck-frankenberg.de