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Basdorfer Hutewald

Früher wurden im Herbst, zur Eichel- und Bucheckern-Mastzeit, die Schweine der Gemeinde in die Hutewälder getrieben. Hier konnten sie sich Speck anfressen. Der Schweinehirte ist heute aus dem Dorfleben verschwunden. Das Wissen über eine Jahrtausende gepflegte Form der Waldnutzung droht verloren zu gehen.

Mit dem Eintrieb von selten gewordenen Hausschweinrassen in einen ca. 7 ha großen Eichenbestand südwestlich von Basdorf soll die Hutewaldnutzung wieder aufleben. Die auf frühere Waldweide hinweisenden Flurbezeichnungen wie Hute, Trift oder Eckerich sind recht häufig und vielen Menschen noch geläufig. So entstand der Name „Basdorfer Hutewald“. Dort können die glücklichen Huteschweine besichtigt werden.

Weitere Information:
www.hutewald-basdorf.de